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20201119 Test NEXT Machine Box mit JD

Datum

 

Teilnehmer

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Hintergrund

Der Kunde Mählmann möchte Lenksystemdaten zwischen seiner gesamten Flotte austauschen - drahtlos und ohne, dass sei Büro eingeschaltet wird. Im besten Fall erledigen den Austausch seine Fahrer eigenständig.

Auf dem Betrieb werden einige Fendt und einige John Deere Maschinen eingesetzt (bei JD alle mit Gen 4).

Ziel

Zielstellung ist die Erkenntnis, ob und in wie fern die NEXT Machine Box im USB Modus mit John Deere Maschinen funktioniert. Das Wissen soll einerseits für den Kunden Mählmann selbst genutzt werden, andererseits auch für den breiten Einsatz der Box.

Protokoll

DatumDurchgeführte SchritteBemerkung

 

Herr Wangerpohl hat sich sowohl einen Agrirouter- als auch einen LIVE Account angelegt

Zugangsdaten Agrirouter:

wangerpohl@maehlmann-gemuesebau.de

Fendt936

Mailadresse Live:

wangerpohl@maehlmann-gemuesebau.de


 

Zusammen mit Volker, Sven und Herrn Wangerpohl haben wir sowohl einen Fendt 933 als auch einen JD in das Machine Management angebunden.
Über den JD wurde auch die NEXT Machine Box konfiguriert und angebunden.

Die Einrichtung NEXT Farming LIVE an sich hat ohne Probleme geklappt.

Die Einrichtung der Box an sich hat auch einwandfrei funktioniert, bis auf eine veraltete Konfiguration:

  1. Box anschließen über InCab
  2. Oberfläche der Box auf dem Terminal aufrufen
  3. Datenmodus auf Datalogger
  4. Unten rechts bei der Datenverbindung auf das Zahnrad und hier die im Agrirouter generierte TAN eingeben
  5. Box mittels USB Kabel mit dem Terminal verbinden

Positiv

  • Einrichtung LIVE schnell und einfach
  • Einrichtung Box schnell und einfach
  • Gen 4 hat die Box sofort als USB Stick erkannt (entsprechender Modus vorausgesetzt)

Herausforderungen:

  • Der Fendt 933 war im Agrirouter angebunden, aber im LIVE nicht als Endpunkt wählbar.
    Lösung: Die Maschine selbst muss im Agrirouter in die Maschinengruppe, der TaskDoc Server muss jedoch in die Softwaregruppe (ebenso wie logischerweise auch der LIVE Account)
  • Die NEXT Machine Box lies sich nicht als Endpunkt anlegen. Wir haben TANs generiert und diese in der Nutzeroberfläche eingegeben, jedoch erschien der Endpunkt nicht im Agrirouter.
    Lösung: Die Konfiguration der Box lief nicht auf FarmFacts, sondern unter GeoKonzept. Das bedeutet, man muss beim Onboarding der Box im AR als Telemetrieverbindung die Box von GeoKonzept wählen und nicht die von FarmFacts. Nach Rücksprache mit OSB haben wir die Konfiguration geändert, so dass die Box nun als FarmFacts Box geführt wird.
  • In NEXT Farming LIVE erscheint die Box nicht als Endpunkt, wenn man Daten senden möchte. Eine Lizenz ist jedoch zugewiesen, die Box war die ganze Zeit online und die Routings im AR sind auch vorhanden.
    Lösung: Noch keine technische Lösung vorhanden. Über Nacht erschien der Endpunkt, es ist also "nur" die Wartezeit zu lange. Ticket ist erstellt.


 

Durchführung der Tests des Datenaustausches von Schlag und AB Linie:

Zu erst wurde in NEXT Farming LIVE ein Schlag angelegt und dieser mittels NMM auf den Fendt übertragen.

Lenksystemdaten von Fendt zu John Deere

  • Aufzeichnen einer Spur mit dem Fendt innerhalb des neu angelegten Schlages
  • Aufzeichnung beenden
  • Export der Daten (Schlag und Spur) über das Vario Terminal (Datenverbindung muss Mobilfunk sein)
  • Warten (wenige Sekunden), bis die Daten im GIT erscheinen (nur im GIT, da kein Auftrag angelegt wurde)
  • Auswahl des Datensatzes
  • Senden an 6145R (=NEXT Machine Box)
  • Auf Machine Box Auswahl "Tasks", dort erscheint der Eintrag, der eben vom NMM versendet wurde
  • Auswahl Eintrag
  • "Terminal Export" wählen
  • Wechsel zu USB Import auf JD Oberfläche
  • Auswahl Taskdata und Import

→ die vom Fendt angelegten Spur befindet sich auf dem JD und wird auch passgenau abgefahren

Lenksystemdaten von John Deere zu Fendt

  • Aufzeichnen einer Spur mit dem JD innerhalb des übertragenen Schlages
  • Aufzeichnung beenden
  • Export der Daten (Schlag und Spur) als "Export ISO Auftragsdaten"
  • Nach erfolgtem Export erscheint die Meldung, dass das Schreiben beendet wurde und der USB Stick entfernt werden kann
  • "Terminal Export" abwählen (grüner Haken), Meldung erscheint, ob das Schreiben beendet wurde → bestätien
  • Auswahl des Datensatzes und Wählen von "Sync"
  • Warten (wenige Sekunden), bis die Daten im GIT erscheinen
  • Auswahl des Datensatzes
  • Senden an 933 (=Vario Terminal)
  • Meldung am Terminal erscheint, Daten importieren

→ die vom JD erzeugten Spuren befinden sich nun auf dem Fendt und werden ebenfalls passgenau abgefahren

 

Durchführung der Tests des Datenaustausches von Schlag und AB Kurve:

Verwendet wurde der gleiche Schlag, wie bei dem Test am  

Lenksystemdaten von Fendt zu John Deere

  • Aufzeichnen einer Kurve mit dem Fendt innerhalb des neu angelegten Schlages
  • Abfahren der Spur mit dem Fendt zur Verifizierung und Prüfen des Verhaltens der Maschine
  • Aufzeichnung beenden
  • Export der Daten (Schlag und Spur) über das Vario Terminal (Datenverbindung muss Mobilfunk sein)
  • Warten (wenige Sekunden), bis die Daten im GIT erscheinen (nur im GIT, da kein Auftrag angelegt wurde)
  • Auswahl des Datensatzes
  • Senden an 6145R (=NEXT Machine Box)
  • Auf Machine Box Auswahl "Tasks", dort erscheint der Eintrag, der eben vom NMM versendet wurde
  • Auswahl Eintrag
  • "Terminal Export" wählen
  • Wechsel zu USB Import auf JD Oberfläche
  • Auswahl Taskdata und Import

→ Der John Deere erkennt, dass eine Kurve vorhanden ist. Die Daten lassen sich aber nicht importieren

Lenksystemdaten von John Deere zu Fendt

  • Wurde nicht getestet, da nicht möglich

Learnings

  • Sofern die Konfiguration der Box selbst (= Software) finalsiert ist, ist sowohl die Einrichtung der Box selbst als auch das Onboarding im Agrirouter problemlos.
  • Wenn man am Gen 4 den ISOXML Modus aktiviert, läuft das System parallel. Das heißt, im normalen Modus aufgespielte Stammdaten (Schläge, Betrieb, Mandant etc.) sind nicht mehr vorhanden und müssen neu angeleget werden
  • Das Gen 4 erkennt die Box ohne Probleme als USB Stick
  • Der Terminal Export an der Box könnte intuitiver sein, wenn man aber weiß, wie das geht, ist es einfach
  • Mit dem ISOXML Modus kann das Gen 4 vollwertige Taskdata im- und exportieren
  • Das bereitstellen von Taskdata über den USB Stick Modus und auch das absenden von fertigen Aufträgen ist gewöhnungsbedürftig - wenn man aber einmal weiß, wie es geht, dann geht das sehr schnell. Fraglich ist hier dann Sinn und Unsinn, wenn das derart manuell abläuft - wenn man nicht gerade (wie hier der Fall) auf einen einfachen und schnellen Datenaustausch mit mehreren Maschinen aus ist, dann spart man sich keine Zeit gegenüber der Verwendung eines echten USB Sticks.


Weiteres Vorgehen

  1. Hilfestellung für Mählmann, falls Rückfragen auftauchen
  2. Ggf. testen von Kurven (weniger relevant für Mählmann, aber für uns sehr hilfreich das zu wissen)
  3. Im Frühjahr erstellen von einem kleinen Video, in dem der Datenaustausch gezeigt wird


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